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Chinas Investitionen in den neuen Bundesländern

2017-05-06 09:36

Starke deutsch-chinesische Handelsbeziehungen

Nach Angaben des Pekinger Spitzendiplomaten habe das bilaterale Handelsvolumen im Vorjahr rund 170 Milliarden Euro betragen. In einem Interview mit dem Magazin WIRTSCHAFT+MARKT (Ausgabe Mai/Juni 2017) sagte Botschafter Shi Mingde:

„Im Jahr 2016 ist China erstmals zu Deutschlands weltweit größtem Handelspartner geworden. Nach chinesischen Daten haben sich rund 8.200 deutsche Firmen in China niedergelassen, und mehr als 2.000 chinesische Unternehmen haben in Deutschland Fuß gefasst."

Shi Mingde attestierte speziell den neuen Bundesländern, seit der deutschen Wiedervereinigung riesige Fortschritte „im Ausbau der Infrastruktur und in der industriellen Aufrüstung“ gemacht zu haben.

„Die Investitionen der beiden Länder wandeln sich von der früheren Einbahnstraße, auf der überwiegend die deutsche Seite in China investierte, in Bahnen, die in beide Richtungen führen.“

Chinesischer Botschafter lobt neue Bundesländer

Deren „Attraktivität für ausländische Investitionen“ sei seit der Wiedervereinigung stetig gestiegen. Als Beispiele nannte er „eine Reihe von politischen Maßnahmen zur Begünstigung ausländischen Kapitals“, niedrige Boden- und Mietpreise, ein „gesundes industrielles Fundament“ sowie vergleichsweise niedrige Personalkosten.

Botschafter Shi Mingde:

„Besonders im Blickpunkt chinesischer Investoren stehen im Augenblick Sparten wie die Fahrzeugindustrie, die chemische In­dustrie, Medizin und Pharmakologie, Maschinen und Ausrüstungen, saubere Energien und Biotechnologie. Chinesische Investoren interessieren sich zunehmend für den Osten Deutschlands, ihre Kenntnisse werden immer umfangreicher, und es eröffnen sich immer neue Geschäftsfelder.“

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